Vom Zielgruppenprofil zur Kommunikationsstrategie
Übersetze Zielgruppenerkenntnisse in Botschaft, Belege, Ton und Kanäle. Mit praktischem Briefing, prüfbaren Hypothesen und wissenschaftlichem Hintergrund.

Dein Zielgruppenprofil ist ausgefüllt. Du hast Ziele, Assoziationen, Probleme und Einwände gesammelt. Daraus sollen nun eine Website, eine Kampagne oder ein Verkaufsgespräch entstehen. Dafür brauchst du Entscheidungen: Welche Erkenntnis hat Vorrang, was versprichst du, wie belegst du es und welchen nächsten Schritt erwartest du vom Gegenüber?
Einleitung
Dein Zielgruppenprofil ist ausgefüllt. Du hast Ziele, Assoziationen, Probleme und Einwände gesammelt. Daraus sollen nun eine Website, eine Kampagne oder ein Verkaufsgespräch entstehen. Dafür brauchst du Entscheidungen: Welche Erkenntnis hat Vorrang, was versprichst du, wie belegst du es und welchen nächsten Schritt erwartest du vom Gegenüber?
Wie wird aus einem Zielgruppenprofil eine Kommunikationsstrategie?
Grenze eine Entscheidungssituation ab, priorisiere die relevanten Erkenntnisse und verbinde sie mit Kernbotschaft, Belegen, Tonalität, Kanälen und einem messbaren Ziel. Halte für jede Entscheidung fest, auf welcher Erkenntnis sie beruht und welche Wirkung noch geprüft werden muss.
Dieses Vorgehen ist eine praktische redaktionelle Synthese. Die folgenden wissenschaftlichen Modelle helfen, einzelne Entscheidungen zu begründen. Sie validieren nicht automatisch das gesamte Vorgehen oder deine Kampagne.
Der Hintergrund: Kommunikation besteht aus verbundenen Entscheidungen
Lasswell ordnete Kommunikation 1948 nach Absender, Botschaft, Kanal, Empfänger und Wirkung. Sein Text ist unter anderem in einer späteren spanischen Übersetzung der Universidad de Chile zugänglich.
Das bietet einen historischen Ausgangspunkt für unsere Anwendung: Ein Zielgruppenprofil beschreibt vor allem die Empfänger. Die Strategie muss zusätzlich festlegen, wer spricht, was gesagt wird, wo dies geschieht und welches Ergebnis angestrebt wird. Lasswells Veröffentlichung dient hier als Hintergrund; wir schreiben ihm nicht den Ursprung des umfassenden Begriffs Kommunikationsstrategie zu.
Was hältst du genau fest?
Wir verwenden vier Arbeitsdefinitionen:
- Kommunikationsstrategie: zusammenhängende Entscheidungen über Zielgruppe, beabsichtigte Wirkung, Botschaft, Belege, Tonalität und Kontaktpunkte.
- Kommunikationsbriefing: das Dokument, das diese Entscheidungen an die Personen vermittelt, die die Kommunikation gestalten und umsetzen.
- Kernbotschaft: die zentrale Aussage, die beim Gegenüber ankommen soll.
- Wirkungshypothese: eine überprüfbare Erwartung darüber, was eine Kommunikationsentscheidung bei einer abgegrenzten Zielgruppe in einer bestimmten Situation verändert.
Die Strategie gibt die Richtung vor. Das Briefing übersetzt sie in einen ausführbaren Auftrag mit Materialien, Zuständigkeiten und Prüfung.
Beginne mit einer konkreten Entscheidungssituation
Beschreibe zunächst, wer welchen Schritt unternehmen kann. Beispielsweise prüft eine Betriebsleitung, ob sie intern ein Pilotprojekt vorschlagen kann. Das ist konkreter als „mehr Interesse an unserer Lösung“. Benenne Beratende, Budgetverantwortliche und die aktuell fehlenden Informationen.
Eine assoziative Zielgruppe grenzen wir hier als Menschen ab, die in einer bestimmten Entscheidungssituation auf Basis ähnlicher Assoziationen entscheiden. Dieser Ansatz untersucht, welche gemeinsamen Bedeutungen ihre Abwägung prägen. Alter, Funktion oder Branche können die Gruppe beschreiben und erreichbar machen; sie belegen für sich allein keine gemeinsamen Assoziationen.
Dokumentiere deshalb Erkennungsmerkmale, Grundlage der Abgrenzung und die Situation, für die das Profil gilt. Behandle ein ungeprüftes Assoziationsprofil als Hypothese. Die Erklärung zur assoziativen Zielgruppe beschreibt den zugrunde liegenden Ansatz.
Welche Erkenntnisse haben Vorrang?
Prüfe das Profil anhand von drei Fragen:
- Was wissen wir? Notiere Quelle und Datum: Forschung, Kundengespräch, Vertriebserfahrung oder Annahme. Eine formulierte Kundenstimme ist kein wörtliches Zitat einer befragten Person.
- Was betrifft diese Entscheidung? Wähle relevantes Ziel, zentrale Spannung und Hürde. Einige tragende Erkenntnisse geben die Richtung vor; weitere Informationen unterstützen sie.
- Was können wir beeinflussen? Verbinde die Erkenntnis mit einer tatsächlichen Angebotseigenschaft, verfügbaren Belegen oder einer zunächst umzusetzenden Verbesserung.
Bewahre auch Unsicherheiten und widersprüchliche Beobachtungen auf. Wenn Teile der Zielgruppe unterschiedliche Argumente zu benötigen scheinen, entwickle getrennte Hypothesen. Leite daraus erst dann eigenständige Segmente ab, wenn sich die Abgrenzung begründen lässt.
Von der Zielgruppenerkenntnis zur strategischen Entscheidung
Die Tabelle enthält mögliche redaktionelle Entscheidungen und Forschungsfragen, keine nachgewiesenen Wirkungen.
| Erkenntnis aus dem Profil | Mögliche strategische Entscheidung | Was möchtest du prüfen? |
|---|---|---|
| Eine gewünschte Situation oder ein wichtiges Ziel | Dieses Ergebnis zum Schwerpunkt der Botschaft machen | Erkennt die Zielgruppe die Relevanz für ihre Entscheidung? |
| Hauptproblem und vermutete Ursache | Erklären, welcher Teil des Ansatzes die Ursache adressiert | Wird die Erklärung verstanden und als glaubwürdig eingeschätzt? |
| Ein Einwand zur Umsetzung | Konkrete Informationen zu Planung, Rollen oder Bedingungen geben | Welche Unsicherheit bleibt nach dem Lesen bestehen? |
| Eine akzeptierte Belegform | Passende Demonstration, überprüfbaren Fall oder Spezifikation wählen | Stützt das Material die betreffende Aussage ausreichend? |
| Orientierungs- und Entscheidungskanäle | Jedem Kontaktpunkt eine klare Funktion geben | Finden Menschen die Informationen und können sie den nächsten Schritt gehen? |
Eine Aussage über dein Angebot braucht stets eigene Belege. Der Wunsch der Zielgruppe nach Sicherheit beweist nicht, dass ein Anbieter sie garantieren kann.
Baue die Kernbotschaft um den gewünschten Fortschritt auf
Nutze als Arbeitsformulierung: „Für Menschen in Situation X, die Ziel Y erreichen möchten, bietet unser Ansatz Z, belegt durch B.“ Dieser Satz gehört ins Briefing. Die fertige Überschrift oder Anzeige darf kürzer und natürlicher sein.
Verbinde einen funktionalen Nutzen mit seiner Bedeutung für das Gegenüber. „Du erhältst Einblick in den Umsetzungsplan“ beschreibt etwas anderes als „du kannst den Vorschlag intern begründen“. Entscheide, was in der untersuchten Situation im Mittelpunkt steht, und prüfe, ob das Angebot dies trägt.
Halte die emotionale Linie erkennbar. Ein Motiv beschreibt, was jemandem wichtig ist; emotionaler Schmerz die aktuelle Spannung; emotionaler Nutzen das gewünschte Erleben. Lege fest, welche Linie das Briefing führt, damit der Text nicht ohne Zusammenhang zwischen Angst, Status und Bequemlichkeit wechselt.
Wähle Belege passend zur Aussage
Erstelle neben der Kernbotschaft eine kurze Belegliste. Halte für jede Aussage Quelle oder Material, Aussagekraft und Bedingungen fest. Eine Produktspezifikation, Kundengeschichte und Vergleichsstudie beantworten unterschiedliche Fragen.
Im Elaboration Likelihood Model beschreiben Petty und Cacioppo (1986)60214-2), wie Motivation und Verarbeitungsmöglichkeit damit zusammenhängen, wie Menschen Argumente beurteilen.
Unsere praktische Anwendung: Bestimme die am Kontaktpunkt nötige Erklärung und mache weitere Belege zugänglich. Eine kurze erste Botschaft kann zu einer Demonstration oder ausführlichen Fallbeschreibung führen. Behandle „emotional“ und „rational“ dabei nicht als zwei feste Menschentypen.
Verbinde Tonalität und Kanäle mit der Aufgabe des Gegenübers
Beschreibe die Tonalität konkret. „Ruhig und fachkundig“ kann bedeuten: Bedingungen erklären, vertraute Wörter verwenden, Fachbegriffe verständlich machen und die wichtigste Frage früh beantworten. Halte auch fest, welche Übertreibungen oder Formulierungen nicht passen.
Unterscheide anschließend zwei Funktionen:
- Orientierung: Wo entdeckt oder erkundet jemand das Thema?
- Entscheidung: Wo findet jemand die Information, das Gespräch oder die Handlung, die die Wahl voranbringt?
Ein Newsletter kann einführen, ein Artikel vertiefen und ein Gespräch Umsetzungsfragen beantworten. Das ist eine mögliche Gestaltung, keine Annahme über deine Zielgruppe. Begründe die Kanalwahl anhand des Profils und prüfe tatsächliche Reichweite und Nutzung.
Definiere Kommunikationswirkung und Verhalten getrennt
Ajzen (1991) beschreibt in der Theory of Planned Behavior Beziehungen zwischen Einstellung, subjektiver Norm, wahrgenommener Kontrolle, Absicht und Verhalten. Eine positive Bewertung allein ist damit noch keine Ausführung.
Benenne getrennt, was jemand verstehen soll, welche Abwägung sich verändern könnte und welches Verhalten du letztlich beobachten möchtest. „Versteht die Pilotbedingungen“ und „reicht einen Pilotvorschlag ein“ sind verschiedene Ergebnisse.
Das COM-B-Modell von Michie, Van Stralen und West (2011) verbindet Verhalten mit Fähigkeit, Gelegenheit und Motivation. Hier hilft es bei einer weiteren Frage: Kann die Person den gewünschten Schritt tatsächlich ausführen?
Fehlen Budget, Zugang oder Befugnis, kläre die Zuständigkeit für diese Hürde. Ein Briefing kann Informationen für Budgetverantwortliche vorsehen. Eine fehlende Produktfunktion erfordert eine Entscheidung außerhalb der Texterstellung.
Beispiel: Ein Pilotprojekt nachvollziehbar vorschlagen
Fiktives Beispiel ohne Forschungsergebnisse. Ein Softwareanbieter möchte Betriebsleitungen dazu einladen, ein Pilotprojekt vorzuschlagen. Angenommen, die zu prüfende assoziative Zielgruppe verbindet eine Einführung vor allem mit Mehrarbeit und Kontrollverlust, während sie eine überschaubare Verbesserung sucht.
Die strategische Richtung lautet: Umsetzung und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar machen. Eine mögliche Botschaft: „Sieh vorab, was ein Pilotprojekt von deinem Team verlangt.“ Als Belege dienen eine Umsetzungsübersicht und eine Demonstration der Schritte, sofern sie vorliegen und der Dienstleistung entsprechen.
Der nächste Schritt ist ein Gespräch zwischen Betriebsleitung und Umsetzungsverantwortlichen über die Machbarkeit. Prüfe zunächst, ob Menschen die Aufgabenverteilung verstehen und welche Fragen zum Aufwand offenbleiben. Untersuche anschließend gesondert, ob die Kommunikation zu passenden Anfragen führt. Das Beispiel verdeutlicht die Übersetzung und belegt keinen Conversion-Zuwachs.
Mache die Strategie überprüfbar
Kohavi, Henne und Sommerfield (2007) beschreiben, wie kontrollierte Onlineexperimente Änderungen mit Verhalten verbinden können. Sie behandeln dabei zufällige Zuteilung und Bewertungskriterien.
Arbeite mindestens folgende Punkte aus:
- Erwartung: Welchen Unterschied erwartest du, bei wem und warum?
- Vergleich: Welche Varianten vergleichst du und was bleibt gleich?
- Ergebnis: Welches primäre Maß unterstützt die Entscheidung? Welche weiteren Ergebnisse dürfen sich nicht verschlechtern?
- Durchführung: Lege Zuteilung, benötigte Daten, Laufzeit und Analyse vorher fest.
- Entscheidungsregel: Wann behältst du die Richtung bei, änderst sie oder untersuchst sie weiter?
Nutze explorative Gespräche, um Unklarheiten und mögliche Erklärungen zu finden. Die Aussage, eine Botschaft verursache einen Verhaltensunterschied, erfordert eine passende Wirkungsstudie. Ohne ausreichende Daten bleibt die Schlussfolgerung unsicher; die Vorliebe des Projektteams ersetzt die fehlenden Belege nicht.
Häufige Fehler bei der Übersetzung
- Jede Profilzeile wird zur Botschaft. Wähle eine zentrale Richtung und bestimme die unterstützenden Inhalte.
- Ein gewünschtes Ergebnis wird zum Produktversprechen. Prüfe zuerst, ob das Angebot es erfüllen kann.
- Eine Assoziation wird als Ursache behandelt. Formuliere die vermutete Wirkung als Hypothese und prüfe sie.
- Ein BIS- oder BAS-Profil bestimmt den Text. Nutze Werte als Kontext für Forschungsfragen; ein Profil schreibt keine nachweislich wirksame Anzeige vor.
- Ein Kanal ersetzt die Strategie. Lege zuerst die Aufgabe jedes Kontaktpunkts fest.
- Ein Klick wird zum Endziel. Wähle das Maß anhand der Entscheidung und beurteile auch die Qualität des nächsten Schritts.
Was gibst du den Gestaltenden mit?
Ein brauchbares Briefing enthält Entscheidungssituation, abgegrenzte Zielgruppe, ausgewählte Erkenntnisse mit Herkunft, Kommunikationsziel, Kernbotschaft, Belege, Tonalität, Kanalrollen, nächsten Schritt und Prüfplan. Ergänze Zuständige, verfügbare Materialien und Abgabetermine.
Bitte anschließend eine gestaltende Person, die beabsichtigte Kernaussage und ihre Grundlage in eigenen Worten zu erklären. Unterschiede in dieser Erklärung liefern einen konkreten Klärungspunkt vor der Produktion.
Mache die Begründung deiner Kommunikation sichtbar
Ein Zielgruppenprofil wird für Kommunikation nutzbar, wenn du Entscheidungen triffst. Verbinde jede wichtige Erkenntnis mit einer konkreten Botschaft oder Gestaltung, benenne verfügbare Belege und mache die erwartete Wirkung überprüfbar. So können Forschung, Strategie und Umsetzung zusammenwirken.
Begriffe
- Kommunikationsstrategie
- zusammenhängende Entscheidungen über Zielgruppe, beabsichtigte Wirkung, Botschaft, Belege, Tonalität und Kontaktpunkte.
- Kommunikationsbriefing
- das Dokument, das diese Entscheidungen an die Personen vermittelt, die die Kommunikation gestalten und umsetzen.
- Kernbotschaft
- die zentrale Aussage, die beim Gegenüber ankommen soll.
- Wirkungshypothese
- eine überprüfbare Erwartung darüber, was eine Kommunikationsentscheidung bei einer abgegrenzten Zielgruppe in einer bestimmten Situation verändert.
- Assoziative Zielgruppe
- Eine assoziative Zielgruppe grenzen wir hier als Menschen ab, die in einer bestimmten Entscheidungssituation auf Basis ähnlicher Assoziationen entscheiden. Dieser Ansatz untersucht, welche gemeinsamen Bedeutungen ihre Abwägung prägen. Alter, Funktion oder Branche können die Gruppe beschreiben und erreichbar machen; sie belegen für sich allein keine gemeinsamen Assoziationen.
Häufig gestellte Fragen
Muss jede Profilzeile in der Kommunikation vorkommen?
Nutze das Profil als Hintergrund und wähle Erkenntnisse passend zur Entscheidungssituation. Bestimme, was die Kernbotschaft trägt und was nur für Vertiefung oder Rückfragen nötig ist.
Kann ich mit einem teilweise auf Annahmen beruhenden Profil beginnen?
Ja, sofern die Annahmen sichtbar bleiben und du die Richtung als vorläufig behandelst. Untersuche vorrangig Annahmen, die die wichtigsten Kommunikationsentscheidungen bestimmen.
Wann brauche ich getrennte Botschaften für zwei Gruppen?
Entwickle getrennte Richtungen, wenn es einen begründeten Anlass für unterschiedliche Abwägungen gibt. Definiere die Gruppen und prüfe die Relevanz des unterschiedlichen Ansatzes.
Was mache ich ohne Belege für das Versprechen?
Wähle eine belegbare Aussage, erhebe passende Daten oder verbessere zunächst das Angebot. Stelle ein gewünschtes Ergebnis nicht als nachgewiesenen Erfolg dar.
Was unterscheidet Strategie und Kommunikationsbriefing?
Die Strategie hält inhaltliche Entscheidungen und ihre Zusammenhänge fest. Das Briefing macht sie mit Materialien, Zuständigkeiten, Lieferung und Prüfung für die Gestaltenden ausführbar.
Ist das Softwarebeispiel eine bestehende Neurofactor-Fallstudie?
Nein. Das fiktive Beispiel zeigt die Übersetzung einer angenommenen Zielgruppenerkenntnis in Kommunikationsentscheidungen. Es enthält keine Forschungsergebnisse oder nachgewiesenen Conversion-Steigerungen.
Quellen
- 1.Lasswell (1948). The Structure and Function of Communication in Society. In Lyman Bryson (red.), The Communication of Ideas. (1948)
- 2.Petty & Cacioppo (1986). The Elaboration Likelihood Model of Persuasion60214-2). Advances in Experimental Social Psychology, 19, 123–205. (1986)
- 3.Ajzen (1991). The Theory of Planned Behavior. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 50, 179–211. (1991)
- 4.Michie et al. (2011). The behaviour change wheel: A new method for characterising and designing behaviour change interventions. Implementation Science, 6, 42. (2011)
- 5.Kohavi et al. (2007). Practical Guide to Controlled Experiments on the Web: Listen to Your Customers not to the HiPPO. Proceedings of KDD 2007. - Proceedings of KDD (2007)
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Geprüft von: Martijn den Otter · Zuletzt geprüft: 29.9.2026
Martijn den Otter
Oprichter van Neurofactor. Expert in neuromarketing en consumentenpsychologie.
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