Was ist die gewünschte Situation im Zielgruppenprofil?
Beschreibe die gewünschte Situation deiner Zielgruppe konkret. Mit Beispielen, Forschungsfragen und der Abgrenzung von Ziel, Lösung und Produktversprechen.

„Kein Ärger mehr mit Angeboten“ sagt, was jemand loswerden möchte. Es erklärt noch nicht, wie eine gute Situation aussieht. Kann die Person Angebote vergleichen, Unterschiede erklären und fehlende Informationen erkennen? Das Feld Gewünschte Situation macht dieses Zukunftsbild konkret.Du beschreibst die Situation aus Sicht der Zielgruppe: Was möchte jemand tun, verstehen oder erleben können, wenn das Hauptproblem ausreichend verringert ist? So entsteht eine Grundlage zur Beurteilung möglicher Lösungen, auch wenn noch kein Produkt gewählt wurde.
Einleitung
„Kein Ärger mehr mit Angeboten“ sagt, was jemand loswerden möchte. Es erklärt noch nicht, wie eine gute Situation aussieht. Kann die Person Angebote vergleichen, Unterschiede erklären und fehlende Informationen erkennen? Das Feld Gewünschte Situation macht dieses Zukunftsbild konkret.
Du beschreibst die Situation aus Sicht der Zielgruppe: Was möchte jemand tun, verstehen oder erleben können, wenn das Hauptproblem ausreichend verringert ist? So entsteht eine Grundlage zur Beurteilung möglicher Lösungen, auch wenn noch kein Produkt gewählt wurde.
Was ist die gewünschte Situation im Zielgruppenprofil?
Die gewünschte Situation ist der konkrete Zustand, den die Zielgruppe in einem bestimmten Kontext erreichen oder bewahren möchte und in dem der wichtigste Pain Point ausreichend verringert oder handhabbar geworden ist. Beschreibe, woran die Zielgruppe erkennt, dass dieser Zustand ihren Bedarf erfüllt.
Dies ist die praktische Arbeitsdefinition von Neurofactor für das Profilfeld. Es geht um ein untersuchtes Zukunftsbild aus Zielgruppensicht, kein garantiertes Anbieterergebnis. Auch eine teilweise Verbesserung ist möglich: genug Überblick für eine Abwägung, während Unsicherheiten bestehen bleiben.
Ein fiktives Beispiel lautet: „Möchte bei der Entscheidungsbesprechung relevante Unterschiede zwischen Anbieterangeboten erklären und erkennen können, welche Informationen noch fehlen.“ Das sagt mehr als „möchte Klarheit“ und lässt offen, welche Lösung passt.
Wie unterscheidet sich das von Wünschen und Zielen, Produktversprechen und Vorteil?
Die folgende Abgrenzung dient einem konsistenten Zielgruppenprofil. Die Felder hängen zusammen und müssen nicht vollständig andere Inhalte enthalten, beantworten aber jeweils eine eigene Frage.
| Feld | Frage | Fiktives Beispiel |
|---|---|---|
| Wünsche und Ziele | Was möchte die Zielgruppe anstreben, und warum? | Eine inhaltlich begründbare Anbieterwahl treffen |
| Wichtigster Pain Point | Was behindert dies aktuell? | Angebote sind unzureichend vergleichbar |
| Gewünschte Situation | Wie sieht ein ausreichend guter Zustand aus? | Kann Unterschiede und Informationslücken in der Entscheidungsbesprechung benennen |
| Produktversprechen | Was sagt der Anbieter zu? | Liefert einen Vergleich anhand vereinbarter Kriterien |
| Funktionsweise | Durch welches Vorgehen entsteht die Veränderung? | Kriterien festlegen, Angebote vergleichen und Erkenntnisse besprechen |
| Wichtigster Vorteil | Welchen Nutzen hat die Zielgruppe von der Lösung? | Kann Alternativen übersichtlicher abwägen |
| Emotionaler Vorteil | Welcher gefühlsmäßige Ertrag ist gewünscht? | Möchte mit mehr Ruhe über die Auswahl sprechen können |
Wünsche und Ziele geben die Richtung vor. Gewünschte Situation konkretisiert diese Richtung zu einem erkennbaren Zustand im untersuchten Kontext. Produktversprechen und Vorgehen benötigen zusätzlich Angebotsinformationen. Der emotionale Vorteil wird gesondert untersucht; er folgt nicht automatisch aus einem praktischen Ergebnis.
Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse helfen bei diesem Feld?
Gewünschte Situation ist hier eine beschreibende Profilbezeichnung ohne festgelegten wissenschaftlichen Urheber. Forschung zu Selbstregulation und Zielen bietet jedoch relevante Begriffe.
Einen Zustand mit einer Referenz vergleichen. Carver und Scheier beschreiben Selbstregulation durch Rückkopplung, bei der ein wahrgenommener Zustand mit einem Referenzwert verglichen wird. Carver & Scheier, 1982.
Klarheit über das angestrebte Ergebnis. Locke und Latham behandeln Zielspezifität sowie Bedingungen wie Zielbindung, Feedback und Aufgabenkomplexität. Locke & Latham, 2002.
Zielzustand und Plan unterscheiden. Gollwitzer unterscheidet Zielintentionen von Implementierungsintentionen, die Situationen mit konkreten Handlungen verbinden. Gollwitzer, 1999.
Diese Veröffentlichungen stützen die Unterscheidung zwischen angestrebtem Zustand, Fortschrittsbewertung und Handlungsorganisation. Sie validieren das Zielgruppenprofil nicht. Die folgenden Forschungsfragen, Tabellen und Vorlagen sind praktische Anwendungen von Neurofactor.
Ist die gewünschte Situation einfach das Gegenteil des Pain Points?
Das Hauptproblem ist ein logischer Ausgangspunkt. „Nicht vergleichen können“ weist beispielsweise auf „vergleichen können“. Dieses Spiegelbild lässt aber offen, was vergleichbar sein muss, wofür und wann es ausreicht.
Frage deshalb, was die Person in der besseren Situation tun kann, das aktuell schwierig ist. Welche Entscheidung, Aufgabe oder welches Gespräch wird möglich? Frage auch, welche Einschränkungen bestehen bleiben dürfen. Vollständige Gewissheit ist etwas anderes als ausreichende Informationen für eine abgewogene Wahl.
Streiche nicht automatisch alles, was negativ klingt. Eine Zielgruppe könnte etwa mehr Raum wünschen, um Risiken ausdrücklich zu besprechen, statt einer Situation, in der Risiken nicht mehr sichtbar sind. Dies ist eine fiktive Möglichkeit, die untersucht werden muss.
Bewahre den Zusammenhang mit dem Hauptproblem, lass die gewünschte Situation aber in eigenen Worten beschreiben. So trägt die forschende Person kein attraktives Zukunftsbild ein, das die Zielgruppe selbst nicht bestätigt hat.
Wie untersuchst du die gewünschte Situation?
Nutze diese sechs Schritte als praktischen Rahmen für Forschung und Redaktion.
- Grenze den Kontext ab. Um welche Person, Rolle, Aufgabe und Auswahl geht es? Beginne beim untersuchten Hauptproblem.
- Frage nach einer konkreten besseren Situation. „Angenommen, dies ist ausreichend gelöst: Was kannst du dann tun oder erklären?“ Frage nach einem erkennbaren Zeitpunkt, ohne vorher ein Produkt zu nennen.
- Suche Erkennungskriterien. „Woran merkst du, dass es gut genug ist?“ Notiere, was sichtbar, überprüfbar oder von der Person selbst beurteilbar sein soll.
- Untersuche Grenzen und Abwägungen. Was ist notwendig, was wäre schön und was darf unverändert bleiben? Frage nach Zeit, Mitteln und Abhängigkeiten, soweit relevant.
- Trenne Zustand, Vorgehen und Gefühl. Ein Dashboard kann ein Mittel sein, Überblick ein gewünschter Zustand und Ruhe ein gewünschtes Erleben. Untersuche die Verbindungen gesondert.
- Prüfe Formulierung und Belegstatus. Lege deine Zusammenfassung vor, vergleiche Antworten und bewahre abweichende Bedürfnisse. Markiere Berichtetes, Abgeleitetes und Hypothesen.
Frage bei Bedarf auch nach einer früheren Situation, in der es bereits besser lief. Das kann die Bedeutung verdeutlichen. Mache aus der Erinnerung an eine gute Erfahrung keinen Beweis, dass dasselbe Ergebnis überall erreichbar ist.
- 1Grenze den Kontext ab. Um welche Person, Rolle, Aufgabe und Auswahl geht es? Beginne beim untersuchten Hauptproblem.
- 2Frage nach einer konkreten besseren Situation. „Angenommen, dies ist ausreichend gelöst: Was kannst du dann tun oder erklären?“ Frage nach einem erkennbaren Zeitpunkt, ohne vorher ein Produkt zu nennen.
- 3Suche Erkennungskriterien. „Woran merkst du, dass es gut genug ist?“ Notiere, was sichtbar, überprüfbar oder von der Person selbst beurteilbar sein soll.
- 4Untersuche Grenzen und Abwägungen. Was ist notwendig, was wäre schön und was darf unverändert bleiben? Frage nach Zeit, Mitteln und Abhängigkeiten, soweit relevant.
- 5Trenne Zustand, Vorgehen und Gefühl. Ein Dashboard kann ein Mittel sein, Überblick ein gewünschter Zustand und Ruhe ein gewünschtes Erleben. Untersuche die Verbindungen gesondert.
- 6Prüfe Formulierung und Belegstatus. Lege deine Zusammenfassung vor, vergleiche Antworten und bewahre abweichende Bedürfnisse. Markiere Berichtetes, Abgeleitetes und Hypothesen.
Wie wird eine gewünschte Situation konkret, ohne Scheingenauigkeit?
Eine Zahl kann helfen, wenn Bedeutung und Grundlage klar sind. Eine erfundene Frist oder ein Prozentsatz macht einen unklaren Wunsch jedoch nicht besser untersucht. Nutze die Form, die zur Beurteilungsfähigkeit der Zielgruppe passt.
Alle folgenden Beispiele sind fiktiv.
| Erste Formulierung | Nachfrage | Konkreterer gewünschter Zustand |
|---|---|---|
| Mehr Überblick | Was musst du sehen oder erklären können? | Kann relevante Unterschiede zwischen Angeboten benennen |
| Schneller wählen können | Was muss zu welchem Entscheidungszeitpunkt vorliegen? | Hat vor der vereinbarten Entscheidungsbesprechung ausreichend vergleichbare Informationen |
| Weniger abhängig sein | Welche Handlung möchtest du selbst ausführen? | Kann verwendete Kriterien und Belege selbst finden |
| Mehr Sicherheit | Welche Unsicherheit möchtest du beurteilen können? | Kennt offene Annahmen und deren Bedeutung für die Abwägung |
Halte bei einem beurteilbaren Kriterium auch fest, wer wann und auf welcher Grundlage urteilt. Ein berichtetes Gefühl von Überblick und die nachgewiesene Fähigkeit, Unterschiede zu erklären, sind verschiedene Ergebnisse. Nenne nicht beides einfach „Erfolg“.
Beispiel: von unvergleichbaren Angeboten zu einer erklärbaren Wahl
Fiktive Illustration, kein Forschungsergebnis. Eine marketingverantwortliche Person muss eine Anbieterwahl vorbereiten. Die Angebote verwenden unterschiedliche Definitionen und enthalten nicht dieselben Informationen. Das Hauptproblem ist daher unzureichende Vergleichbarkeit.
Im fiktiven Gespräch wird deutlich, dass die Person kein System möchte, das die Entscheidung vollständig übernimmt. Sie möchte in der Entscheidungsbesprechung erklären können, welche Unterschiede relevant sind und wo Informationen fehlen.
Der Profilsatz könnte lauten:
Möchte in der Entscheidungsbesprechung Anbieterangebote anhand relevanter Kriterien vergleichen, die Abwägung erklären und verbleibende Informationslücken benennen können.
Für diesen Fall sind die Erkennungskriterien: dieselben vereinbarten Kriterien verwenden, Aussagen auf verfügbare Informationen zurückführen und offene Punkte sichtbar halten. Dies sind fiktive Kriterien, kein vorgeschriebener Standard für jede Zielgruppe.
Ein Bericht, ein eigener Vergleich oder Begleitung könnten beitragen. Die gewünschte Situation wählt noch nicht zwischen diesen Mitteln. Die Beschreibung beweist auch nicht, dass ein bestimmter Anbieter das Ergebnis liefert oder die Person anschließend kauft.
Wie nutzt du dies bei einer assoziativen Zielgruppe?
Eine assoziative Zielgruppe ist eine abgegrenzte Gruppe von Menschen, bei denen ähnliche Assoziationen Entscheidungen in einem bestimmten Entscheidungskontext lenken. Dasselbe gewünschte Ergebnis reicht dafür allein nicht aus.
Untersuche beispielsweise, was „Kontrolle über die Auswahl“ bedeutet. Eine Person kann dies mit eigenem Überblick verbinden, eine andere mit Vertrauen in eine Fachperson, die sich um Details kümmert. Das sind fiktive Möglichkeiten. Frage, welche Situationen und Signale zu diesem Bild gehören und wie sie bei der Wahl mitwirken.
Beschreibe die gewünschte Situation anschließend innerhalb der untersuchten Abgrenzung. Halte ähnliche Wörter mit verschiedenen Bedeutungen auseinander. Eine positive Reaktion auf ein Zukunftsbild belegt noch kein gemeinsames Entscheidungsmuster, keine Kaufabsicht und kein erreichtes Ergebnis.
Welche Fehler machen dieses Feld weniger brauchbar?
- Nur das Problem verneinen. „Keine Unklarheit mehr“ sagt noch nicht, was jemand beurteilen können muss.
- Eine Lösung vorschreiben. „Hat unser Dashboard“ beschreibt ein Mittel und lenkt die Forschung zum Angebot.
- Eine ideale Welt zeichnen. „Immer die beste Wahl ohne jedes Risiko“ verlangt eine Untersuchung dessen, was ausreichend und erreichbar ist.
- Ein gewünschtes Ergebnis als Versprechen veröffentlichen. Der Zielgruppenwunsch beweist nicht die Leistungsfähigkeit eines Anbieters.
- Eine Zahl erfinden. Eine Frist oder ein Prozentsatz braucht eine nachvollziehbare Grundlage.
- Rollenunterschiede wegmitteln. Nutzer, Budgetverantwortliche und Entscheider können andere Zustände anstreben; untersuche die beschriebene Rolle.
Nutze die gewünschte Situation zur Relevanzprüfung: Trägt eine Idee zum angestrebten Zustand der Zielgruppe bei? Das ist eine inhaltliche Frage, kein Beweis für die Wirksamkeit der Idee.
- Nur das Problem verneinen. „Keine Unklarheit mehr“ sagt noch nicht, was jemand beurteilen können muss.
- Eine Lösung vorschreiben. „Hat unser Dashboard“ beschreibt ein Mittel und lenkt die Forschung zum Angebot.
- Eine ideale Welt zeichnen. „Immer die beste Wahl ohne jedes Risiko“ verlangt eine Untersuchung dessen, was ausreichend und erreichbar ist.
- Ein gewünschtes Ergebnis als Versprechen veröffentlichen. Der Zielgruppenwunsch beweist nicht die Leistungsfähigkeit eines Anbieters.
- Eine Zahl erfinden. Eine Frist oder ein Prozentsatz braucht eine nachvollziehbare Grundlage.
- Rollenunterschiede wegmitteln. Nutzer, Budgetverantwortliche und Entscheider können andere Zustände anstreben; untersuche die beschriebene Rolle.
Wie formulierst du einen kompakten Satz für Gewünschte Situation?
Nutze diese Vorlage:
Möchte bei [Kontext oder Zeitpunkt] [konkreten Zustand oder konkrete Fähigkeit] erreichen, erkennbar an [relevantem Kriterium], unter [wichtiger Rahmenbedingung].
Fülle nur belegbare Bestandteile aus. Nicht jeder Satz benötigt Frist, Zahl oder ausführliche Rahmenbedingung. Lesende sollen vor allem verstehen, was für diese Zielgruppe besser wäre und woran dies erkennbar ist.
Bewahre ursprüngliche Antworten, Rolle, Hauptproblem, Kriterien und Belegstatus neben dem Profilsatz auf. Fehlt Forschung, schreibe „Noch nicht untersucht“. Bestehen unterschiedliche Bilder, dokumentiere sie getrennt oder vermerke, dass keine gemeinsame gewünschte Situation festgestellt wurde. Wähle nicht automatisch die ehrgeizigste Antwort.
Beschreibe den Zustand, an dem die Zielgruppe Verbesserung erkennt
Gewünschte Situation übersetzt ein Ziel in ein konkretes Bild dessen, was jemand tun, verstehen oder erleben möchte. Beginne beim Hauptproblem, untersuche, wann Verbesserung ausreicht, und halte die Beschreibung für verschiedene Lösungen offen. So hilft das Feld, Angebot und Kommunikation am Bedarf zu prüfen, ohne ein gewünschtes Ergebnis schon zu versprechen.
Deine Zielgruppenfrage besprechen
Möchtest du untersuchen, wie eine bessere Situation für deine Zielgruppe aussieht und welche Assoziationen dabei mitspielen? Besprich Entscheidungskontext und vorhandene Informationen mit Neurofactor.
Begriffe
- Gewünschte Situation
- Der konkrete Zustand, den die Zielgruppe in einem bestimmten Kontext erreichen oder bewahren möchte und in dem der wichtigste Pain Point ausreichend verringert oder handhabbar geworden ist.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Gewünschte Situation im Zielgruppenprofil?
Der konkrete Zustand, den die Zielgruppe erreichen oder bewahren möchte und in dem das Hauptproblem ausreichend verringert oder handhabbar ist. Benenne Kontext und Erkennungskriterien. Dies ist eine praktische Arbeitsdefinition für das Profil.
Was unterscheidet sie von Wünschen und Zielen?
Wünsche und Ziele beschreiben, was die Zielgruppe anstreben möchte und warum. Gewünschte Situation konkretisiert dies zu einem erkennbaren Zustand in einem bestimmten Kontext. Inhaltliche Überschneidung ist möglich, doch das zweite Feld soll zeigen, wie „besser“ aussieht.
Ist die gewünschte Situation das Gegenteil des wichtigsten Pain Points?
Der Pain Point ist ein Ausgangspunkt, doch bloßes Umkehren bleibt meist zu allgemein. Untersuche, was jemand in der besseren Situation tun kann und wann sie ausreicht. Verbleibende Unsicherheit muss Verbesserung nicht ausschließen.
Muss eine gewünschte Situation immer mit einer Zahl messbar sein?
Nein. Ein klares qualitatives Kriterium kann brauchbar sein, etwa die Grundlage einer Entscheidung erklären zu können. Verwende Zahlen nur mit nachvollziehbarer Bedeutung und Basis. Halte stets fest, wer wann beurteilt.
Kannst du dieses Feld ohne Produkt ausfüllen?
Ja. Beschreibe den gewünschten Zustand aus Zielgruppensicht und lasse offen, welche Lösung dafür geeignet ist. Produktversprechen und Vorgehen werden später gesondert ausgearbeitet und begründet.
Beweist eine gewünschte Situation, dass jemand kaufen wird?
Nein. Ein attraktives Zukunftsbild ist keine belegte Kaufabsicht und kein Kauf. Untersuche auch Priorität, Mittel, Entscheidungsspielraum und den tatsächlichen Auswahlverlauf, bevor du Verhaltensaussagen machst.
Quellen
- 1.Carver, C. S. & Scheier, M. F. (1982). Control Theory: A Useful Conceptual Framework for Personality–Social, Clinical, and Health Psychology. Psychological Bulletin, 92(1), 111–135. - Psychological Bulletin (1982)
- 2.Locke, E. A. & Latham, G. P. (2002). Building a Practically Useful Theory of Goal Setting and Task Motivation: A 35-Year Odyssey. American Psychologist, 57(9), 705–717. - American Psychologist (2002)
- 3.Gollwitzer, P. M. (1999). Implementation Intentions: Strong Effects of Simple Plans. American Psychologist, 54(7), 493–503. - American Psychologist (1999)
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Geprüft von: Martijn den Otter · Zuletzt geprüft: 23.9.2026
Martijn den Otter
Oprichter van Neurofactor. Expert in neuromarketing en consumentenpsychologie.
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